Willkommen im Team: Torsten Runge
Nach 22 Jahren im Siemens Software Ecosystem – davon viele als gefragter PreSales-Experte für Simcenter und Teamcenter Simulation – bringt Torsten Runge genau das mit, was Nexpirit-Kunden brauchen: tiefes Prozesswissen, Praxiserfahrung und eine Leidenschaft für Simulation, die ihn seit dem ersten Schraubenschlüssel nicht mehr losgelassen hat.
Wir haben ihn gefragt, was Simulation wirklich ausmacht, warum SPDM der unterschätzte Kern moderner Produktentwicklung ist und was ein alter VW T3 Bulli damit zu tun hat.
Torsten, stell dich kurz vor: Was machst du jetzt bei Nexpirit?
„Seit April 2026 bin ich als PLM Principal Consultant für Nexpirit tätig und bringe meine Expertise rund um Simulation in die Beratung ein – konkret zu Simcenter 3D und SPDM mit Teamcenter Simulation. Mein Ziel ist es, unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Simulationsprozesse richtig gut in den Griff zu bekommen: strukturiert und so aufgestellt, dass sie jederzeit auf dem aktuellsten Stand Prozess und Software-seitig arbeiten.“
„Wie kann man das besser bauen?“ - Was steckt hinter dieser Frage?
„Dieser Gedanke hat mich wirklich nie losgelassen – vom Schrauben auf dem Land bis ins Studium und durch die ganze Karriere. Und genau das ist für mich der Kern von Simulation: nicht einfach nachrechnen, was schon gebaut wurde, sondern vorher verstehen, wie man es besser machen kann. Leichter, steifer, langlebiger – bevor auch nur ein Prototyp existiert. Teamcenter Simulation ist für mich genau dafür gemacht: Es verbindet alle Simulationstools, die es gibt, auch die von anderen Anbietern, in einem System. CAD-Daten, Simulationsdaten und Testergebnisse sind alle miteinander verknüpft und immer auf dem aktuellen Stand. Das macht den Unterschied.“
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Simcenter, Simcenter 3D und Teamcenter Simulation – das klingt für Außenstehende verwirrend.
Und was ist SPDM - du verwendest diesen Begriff regelmäßig.
„SPDM steht für Simulation Process and Data Management, also die strukturierte Verwaltung von Simulationsprozessen und -daten. Das klingt trocken, ist aber der Kern von allem. Ohne SPDM arbeiten Unternehmen mit Simulationsdaten im Silo: auf lokalen Festplatten, in geteilten Ordnern, ohne Versionierung und ohne Verknüpfung zum Produkt. SPDM bedeutet: Ich weiß jederzeit, welche Simulation auf welcher Konstruktionsversion basiert, welche Ergebnisse vorliegen und wer damit gearbeitet hat. Das ist die Basis, um wirklich schnell und sicher Entscheidungen treffen zu können.“
Für wen ist das relevant – wer sind typische Kunden?
„Eigentlich alle, die etwas optimieren möchten – und das ist eine erstaunlich breite Gruppe. Ob ein einzelner Anwender oder im Team, jeder profitiert extrem! Von der Kaffeemaschine über Windkraftanlagen bis hin zu Satelliten: Dahinter steckt immer Simulation. Unsere Kunden kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen. Was sie eint ist, dass sie ihre Produkte besser machen möchten und dabei die Entwicklungszeit verkürzen und Kosten sparen. Im besten Fall ohne endlos viele teure, physische Prototypen zu bauen.“
Nach 22 Jahren bei Siemens – warum jetzt Nexpirit?
„Nach so langer Zeit bei einem großen Konzern reizt mich das Neue – eine andere Dynamik, andere Gestaltungsmöglichkeiten. Ich habe sehr, sehr gerne bei Siemens gearbeitet. Bei Nexpirit sehe ich eine echte Chance, das Thema Simulation im PLM-Kontext voranzubringen und es mit Themen wie Materialdatenmanagement und Nachhaltigkeit zu verbinden. Das ist für mich eine spannende neue Kombination. Außerdem kenne ich Lucas schon seit 1998 – da war das Vertrauen von Anfang an da.“
Was kannst du Kunden konkret bieten, die mit Simulation starten oder ihre Prozesse verbessern wollen?
„Ich verstehe beide Seiten: die technische und die vertriebliche. Ich kann mit einem Ingenieur genauso tief ins Detail gehen wie mit einem Entscheider über den Return on Invest sprechen. Was ich mitbringe, ist die Erfahrung aus vielen Kundengesprächen: Ich kenne die typischen Schwachstellen und finde immer einen Weg für gute Lösungen. Simulation ist kein Selbstzweck. Am Ende geht es darum, bessere Produkte schneller auf den Markt zu bringen – mit weniger Prototypen, weniger Fehlern und geringeren Kosten.“
Willkommen im Team, Torsten!
Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie Ihre Simulationsprozesse mit Teamcenter Simulation und Simcenter 3D strukturieren und optimieren können, sprechen Sie Torsten direkt an.
